Mein Tagebuch
Vorwort
Auf den folgenden Seiten werde ich trotz der gängigen Floskel
„was in Vegas passiert, bleibt auch in Vegas“
ein bisschen von meinem Urlaub in Las Vegas erzählen. Wir waren 4 Knackwürste, die loszogen, um eine Woche mal richtig einen draufzumachen. Aus Respekts-, Höflichkeits- und sonstigen Gründen werde ich natürlich nur in der „Ich“-Form und auch nur von mir erzählen.
Damit ich mich nicht mit fremden Federn schmücke, werde ich bei Bedarf eine Erzählform wählen, aus der mehr oder weniger deutlich wird, dass nicht ich diese jeweilige Idee hatte bzw. der Initiator der Vorkommnisse war. Ich hoffe, dass mir das auch irgendwie gelingt!!
Es sei jedoch erwähnt, dass ich gelegentlich auch alleine um die Häuser (oder besser: Hotels und Casinos bzw. diverse Clubs) gezogen bin. Das war aber auch nicht schlimm… schließlich sind wir alles erwachsene Menschen und ein bisschen kannte ich mich in Vegas ja auch bereits aus. Und manches hatte ich mir natürlich auch vorgenommen und ich wollte meinen Teil der Abmachung selbstverständlich auch einhalten!
Und um nur mal eine Sache vorab zu erwähnen:
das Studio 54 im MGM wollte ich mir nicht entgehen lassen!! Ich wünsche Euch jetzt schon einmal viel Spaß bei meinem Reisebericht! Oder sollte ich sagen: viel Ekel oder sogar Ablehnung??? Aber hey… jeder regt sich über das Dschungelcamp auf… aber die Einschaltquoten sind dennoch akzeptabel!!
Oder wie ich immer sage:
irgendwas ist ja schließlich immer!!
Tag 1 – Abreise und Ankunft
Nach einer letzten Schicht im Denver-Clan und abschließenden Exzess wurde ich gegen Nachmittag wach. Langsam und wacklig stand ich auf und packte erst einmal meinen Koffer!! Meinen Hemden hatte ich Gott sei Dank bereits gebügelt… es war das letzte Mal, dass ich sie ohne Falten sah :-)!
Ich war wie eine Ente auf dem Teich… außen relativ ruhig, aber innen wurde ich langsam hibbelig (Vergleich Ente: oben ruhig und fast elegant – unter Wasser geht’s relativ hektisch zu)! Kunststück… es sollte ja auch nach Vegas gehen und da bin ich auch nicht jede Woche!
Da ich ja im Denver-Clan keinen dienstlichen Auftrag mehr zu erledigen hatte, ging es ganz gemütlich in die hiesige Kneipe und ich gönnte mir noch einmal eine Currywurst und zwei Bierchen. Hey… schließlich bin ich meinem Körper ja etwas schuldig!!
Nadine, die selbstlos auf Lohn und Brot verzichtete (Daaaaaaaaaaaaaanke!!), kutschierte mich über den Umweg Denver-Clan (ich wollte ja mal sehen, wie der Denver-Clan Samstags aus Gast-Sicht so aussieht… wo war bloss der höchstattraktive Abräumer, der sonst Samstags immer arbeitet??? Außerdem wollte ich mir noch ein Becks Göldchen oder zwei gönnen!!) zum Flughafen!!
Um mal die drei Check-In`s, die drei Sicherheitskontrollen, die drei Flüge zusammenzufassen: die Sicherheitskontrollen waren zwar nervig, aber alles klappte reibungslos! Und obwohl wir immer verspätet abgeflogen sind, kamen wir 5 Minuten früher in Las Vegas an. Highlight der Strecke war definitiv der Flug von Amsterdam nach Los Angeles. Zwei gut gelaunte Stewards und eine höchstattraktive Stewardess, die ein Lächeln zum Dahinschmelzen hatte, machten mich fast schon glücklich… und natürlich gab es auch schon ein paar weitere Bierchen. Und ich durfte mir mein Bordprogramm selber aussuchen. Ich experimentierte ein bisschen… und wurde nicht enttäuscht. In unserem Bomber war so viel Platz, dass ich zwischendurch auch ein bisschen spazieren gehen konnte… und mir mein Bier direkt von der Quelle holte!! Ich glaube, der eine Steward stand ein bisschen auf mich!! Was soll`s?? Schönheit hat halt seinen Preis!!
:-) :-) :-)
Was halt nicht so gut klappte:
da wartete ich in Vegas auf mein Gepäck… und wartete… und wartete… und wartete… und wartete vergeblich! Passiert, notiert und irgendwas ist ja schließlich immer!!
Egal… so ging es halt ohne Wechselklamotten mit Umweg über die Mietwagenstation ins Hooters Hotel Casino! Mit der Einreise in die USA legte ich mir übrigens für die Dauer des Aufenthaltes einen Künstlernamen zu. Ich nannte mich:
Dr. Rodgrigo Gonzales!!
Das Schöne am Hooters ist ja: beim Reinkommen muss man an der Bar vorbei! Und so gab es erst einmal ein leckeres Bierchen!! Mmmmmmh… Bier!!
Normalerweise stand nach dem Einchecken erst einmal eine Dusche auf dem Programm! Aber ohne Klamotten bringt das ja auch nix! Also wurde erste einmal das Hooters inspiziert, ein Dollar in die Slot-Machine geworfen und es gab sogar noch ein weiteres Pilsettchen!!
Natürlich wurden auch schon Teile des Strips in Augenschein genommen! Man fragte natürlich auch nach seinem fehlenden Gepäckstück, dass von der Fluggesellschaft ins Hotel gebracht werden sollte. Vermeintliche Ankunft sollte so gegen 20 Uhr sein! Beim Erkunden des Strips setzte man sich ja nicht unter Zeitdruck… jetzt war es ja auch egal, dass man ein bisschen nach sich selber roch…! Aber gegen 21.30 Uhr war es jedoch von Interesse, mal nach frischen Klamotten zu fragen!
Da sagte der Typ an der Hooters-Information doch tatsächlich:“Jetzt ist es aber nicht 20 Uhr!“ Tjaja… in solchen Dingen sind die Amis halt schräg unterwegs!! Das Gepäck war natürlich noch nicht da… also gab es weitere Bierchen und ebenfalls weitere Dollar wurden in den Automaten gesteckt. Gegen 22 Uhr war ich aber mehr als satt… ich konnte nicht mehr… ich war jetzt knapp 40 Stunden auf den Beinen… ich wollte nur noch ins Bett!! Ich versorgte mich im Hooters-Shop noch mit den nötigsten Dingen und rollte mich in mein King-Size-Bett und ratzte auch sofort ein!!!
Gute Nacht!!
2. Tag
Nach 40 Stunden auf den Beinen braucht der Körper ja eigentlich ein bisschen Schlaf, aber in Vegas ist ja alles ein bisschen anders. 4.30 Uhr und meinen Augen erinnern an Tellerminen. JAWOLL – DAS IST VEGAS!! Aber das Gepäck ist endlich da… jetzt kann der Urlaub beginnen. Also wird geduscht, sich hübsch gemacht und es geht an die Slot-Machine.
Ringringringringringdingedingding!!
Ich frage nach Kaffee und werde erst einmal ausgelacht. Schließlich und endlich einige ich mich mit der Bedienung (Stacy!!) auf Kaffee mit Bailys!! Lecker die Brause und aus einer werden auch schnell drei!! Verdammt… da hat die Stacy ja was angeleiert!
Früh geht es raus um nach einem passenden Buffet zu suchen – man will sich ja stärken für den Tag! Und obwohl man in verschiedenen Casinos sucht, landet man zum Frühstück doch wieder ins Hooters. Dort gibt es zwar kein Buffet, aber Steak mit Eiern… die ich mir erst einmal genüßlich reinziehe. Jetzt konnte der Tag losgehen!!
Der Strip wurde weiter erkundet… es wurden weitere Dollar in die Slot-Machine geworfen!! Verdammt… manchmal gewinne ich sogar! Ich versuche das Auto im MGM zu gewinnen… hole aber immerhin 10 Dollar raus… bei einem Dollar Einsatz! Besser als nichts!! Natürlich gibt es zwischendurch immer mal wieder ein Bierchen!!
Aber ich muss auch erwähnen, dass ich gegen die Amis ein Chorknabe bin!! Was die sich schon morgens in die Rüstung knallen, ist wirklich der Knaller!! Und am schlimmsten sind die Mädels! Bei den Klamotten ist bei denen weniger erheblich mehr… beim Alkohol ist weniger wirklich weniger!!
Es gibt jederzeit viel zu sehen und manchmal kommt man aus dem Staunen nicht heraus. Alles ist hier ein bisschen mehr oder weniger crazy. Und so hat Las Vegas schnell seinen Namen weg… oder besser: mehrere Namen, wie z.B.:
Bad Vegas
Meine bzw. Kranke Stadt
zu Hause
Oberflächlich City (dazu später mehr)
Nach einem langen, langen Tag und vielen, vielen Bierchen geht es eigentlich schon am 3. Tag irgendwann ins Bett. Ach ja… diese Stadt ist einfach nur geil!!
3. Tag
Nach dem üblichen Dollar (oder 5!!) für die Slot-Machine, dem Kaffee mit Bailys, drei Corona und dem Steak mit Eiern geht es heute ins Premium-Outlet-Center! Und obwohl ich mich innerlich gegen jeden Kauf wehrte… bei den Levis-Jeans konnte ich nicht „nein“ sagen. So günstig werde ich die in Deutschland nie wieder kriegen. Ich kam zu Levis als gewöhnlicher Kunde… und ging als Ikone!! Einzelheiten behalte ich für mich, aber der Aufenthalt dort war relativ bis mittelschwer witzig!
Aber was mir am Outlet-Center gar nicht gefiel: nach einer gelungenen Operation (also Kauf) brauche ich ja immer ein Bierchen! Dort gibt es kein einziges… oh buuuuuuuuuh!! Naja… zurück im Hotel holte ich alles nach… ich hatte auch schon wieder Durst!! Und natürlich ging es auch wieder an die Slot-Machine… und ich versuchte mich am Black-Jack.
Abends gab es einen Burger im Hooters. Lecker… also die Bedienung… das Essen aber auch!!
Irgendwie hatte ich es heute nicht so mit dem Alkohol… oder es war einfach zu viel. Ohne größere Höhepunkte ging es relativ zeitig ins Bett. Irgendwie bin ich enttäuscht von mir selber, allerdings weiß ich auch, dass ich morgen alles nachholen werde… außerdem wartete ja noch das Studio 54 auf mich…
Und gute Nacht!!
4. Tag
Es geht zum Hoover-Staudamm. Wenn man schon mal in der Nähe ist, sollte man sich ja auch schon mal das 7. Weltwunder ansehen. Das Autofahren bei den Amis ist eigentlich ganz angenehm. Hier hält sich wirklich jeder an die Vorschriften! Gewöhnungsbedürftig ist, dass die rechte Spur meistens wirklich nur für Rechtsabbieger ist und das links und rechts überholt wird. Aber irgendwas ist ja schließlich immer!!
Dort angekommen, ist man wirklich erschlagen. Es ist doch sehr beeindruckend, was die Amis da gezaubert haben. Und die Höhe ist nicht jedermanns Sache! Noch beeindruckender finde ich, dass es auch keine großartigen Sicherheitsvorkehrungen gibt. Für Lebensmüde ist das hier das reinste Mekka! Auch ich wage mich nah an den Abgrund ran, aber ich möchte ja abends noch in das Studio 54!! Geil sind die Schüsseln, wenn man seine Notdurft zu verrichten hatte… jeder kann dir voll auf die Eichel gucken!! Irgendein Konstrukteur hatte hier anscheinend mächtig Spaß!!
Auch eine Führung wird natürlich mitgemacht – Dangerous Dave erzählt alles Wissenswerte über das Meisterwerk der Amis. Leider mit so einem häßlichen amerikanischen Slang, dass ich so gut wie nichts verstehe. Naja… wenn die Amis losbabbelten, verstand ich auch sonst nicht viel, aber das steht auf einem anderen Blatt!
Auch hier gilt: am ganzen Hoover-Staudamm gab es keine einzige Pilsette! Natürlich gönnte ich mir sofort eine Pilsette bei Wiederankunft im Hooters, aber ich denke, dass das auch jedem klar ist.
Abends ging es dann in die Freemont-Street! Auch hier gibt es viel sehen!! Und es gibt natürlich ein leckeres Steak bei Tony Roma – natürlich nach einem echten, gewöhnungsbedürftigen amerikanischen Hotdog. Ein leckeres Corona spült das Steak in den Verdauungstrakt meines Körpers. Schade, aber das ist eben der ewige Kreislauf!
Später geht es natürlich noch ins Studio 54! Frauen-Überschuß – das ist heute das Stichwort!! Und alle in kurzen Kleidchen. Das freut Dr. Rodrigo Gonzales… und bleibt auch erst einmal hier!! Nur die Bier-Preise sind der Hammer. Zum Vergleich:
Budweiser im Hooters:
1,50 Dollar
Budweiser im Studio 54:
8,65 Dollar!!!
Wirklich interessieren tut es mich aber nicht, was ich da fürs Bier löhne. Ich bin in Vegas, also lasse ich es auch krachen!!
Prost
5. Tag
Der Tag beginnt dem ersten Besuch eines der berühmt, berüchtigen Las-Vegas-Buffets. Das vorher noch ein Dollar oder 5 in die Slot-Machine geworfen wurden, brauche ich ja nicht mehr zu erwähnen, oder doch???
Es geht ans nördliche Ende des Strips – ins Stratosphere. Das Buffet ist ganz okay… ich esse auf jeden Fall so viel wie reingeht!! Nur Kaffee pur… das können die Amis gar nicht!! Aber irgendwas ist ja schließlich immer!!
Anschließend geht’s auf den Stratosphere-Tower – mal die schöne Aussicht genießen (ich glaube, das passierte tatsächlich am 3. Tag, aber aus dramaturgischen Gründen habe ich dieses und das Buffet-Event an einem Tag zusammengefasst). Man hat einen netten Blick über das Las Vegas und Selbstmorde sind hier schon schwieriger als am Hoover-Staudamm. Leider möchte niemand mit mir in eines der Fahrgeschäfte gehen. Schade, dass hätte mich echt gereizt, aber alleine traue ich mich auch nicht. Geil ist auch die Fahrstuhlfahrt da hoch… da bekommt man ordentlich Druck auf die Ohren. Kunststück… man ist ca. 250 Meter über Las Vegas!!
Hin ging es mobil, zurück zu Fuß. Es gibt so viel zu sehen in Las Vegas, dass ich mir mal die knapp 6 Kilometer gönne. Es gibt nämlich jede Menge Bier-Angebote… und bei dem frühlingshaften Wetter schmeckt das natürlich auch richtig gut!! Und ich kaufe mir endlich das Houdini-Magic-Set!! Und ein paar Geschenke für die Liebsten zu Hause… leider gibt es hier kein Las Vegas-Wüstenrennmaus-Futter, aber irgendwas ist ja schließlich immer!!
Übrigens ist Mike Tyson in der Stadt und gibt im Caesars eine Autogrammstunde. Geil, da stelle ich mich mit an. Wollt ihn sowieso schon immer mal fragen, wie Ohr (mit Pommes) so schmeckt. Also stelle ich mich in die eigentlich gar nicht so lange Schlange mit an.
Dann kommt der Kracher:
aus der Schlange werde ich gleich herausgezogen und mit der Aufforderung, erst einmal einen Fanartikel von Mike zu kaufen. Okay… mache ich doch glatt! Ich suche mir ein Bild aus. Das ist definitiv der günstigste Artikel, der zu finden ist. Aber es gibt keinen Rahmen dazu… schon gar kein Hochglanz-Format. Einfach nur ein Bild, welches ich auch schon der Sport-Bild gesehen habe.
Und jetzt kommt der Preis: 199,- Dollar!! Jawoll!!!
Aber da sage ich mir: nö…. da google ich lieber, wie Ohr halt schmeckt!!
Abends gönnt man sich das kostenlose Steak-Dinner, welches man offeriert bekommt, wenn man dem Players-Club im Hooters beitritt. Ihr wisst ja… bei Steak klingt mein Hirn immer etwas aus! Also hat man auch diesen Spaß mitgemacht. Beim Dinner bedient uns eine Kanadierin (richtig geschrieben??)!! Und mit der gibt es nur Missverständnisse…!!
Als nach Besteck gefragt wird, bekommt man erst einmal einen Vortrag gehalten, dass doch Kanadier doch so entspannt wären und warum die Tischbesetzung doch so unentspannt wäre. Da bekommt die junge Dame erst einmal einen Spruch zurück von mir und dann ist die Stimmung völlig im Eimer!!
Ich denke auch mal, dass sie schön auf mein Steak gerotzt hat, aber mit der richtigen Würze ist es auch übelst lecker. Dr. Rodrigo Gonzales sagt Danke!!
Abends ziehe ich – bevor es ins Studio 54 geht – ein bisschen am Strip umher. Und ich lande im Diablos. Und hier sind nur Südamerikaner… und ich eben. Aber sofort werde ich in die große Familie mit aufgenommen. Oh Junge… dieses Volk feiert ein bisschen anders als wir. Geilomat! Ich zwinge mich irgendwann zu gehen… wenn ich hier versackt wäre… eieieieiei!!!
Im Studio 54 ist es natürlich auch ganz nett. Heute tragen die Mädels noch weniger… und BH`s kennen die jungen Dinger auch nur aus dem Fernsehen. Aber gut für Dr. Rodrigo Gonzales!!
Irgendwann, wenn ich mal Geld habe, werde ich mir im Studio 54 für einen Abend mal eine VIP-Lounge mieten. Jede Lounge hat seine persönliche Hostess und eine junge Dame hat es mir echt angetan!! Aber irgendwie wirken sie auch übelst Arrogant… und das gibt trotz Mega-Dekollete Abzüge in der B-Note!!
Mit Vollschaden geht es zurück ins Hooters… und gönne mir noch letztes Budweiser für 1,50 Dollar an der Hotelbar. Und ich stelle fest, dass die Amis echt megaoberflächlich sind. Du kannst mit ihnen die Nächte durchsaufen… sie kennen Dich am nächsten Tag nicht mehr. Du kannst den Bedienungen auch einen Kleinwagen in Trinkgeldern spendieren… am nächsten Tag bist Du ein völliger neuer Gast für sie. Wenn ich im Denver-Clan so arbeiten würde.... eieieieieieiei. Das reinste Mekka für Freunde des Alzheimers.
6. Tag
Heute gibt es mal wieder Kaffee mit Bailys… und gleich drei davon. Schließlich ist heute der letzte Tag, wo man es noch einmal richtig krachen lässt!! Ein Corona gibt es hinterher und dann geht es erst einmal zum Frühstück. Heute geht es ins Excalibur… das Buffet finde ich richtig geil. Hier gibt es alles, was ich mag… und davon viel und reichlich. Geil… und haue mir ordenltich den Wanzt voll!!!
Anschließend ziehe ich noch ein bisschen durch die Hotels und Shops und gönne mir ein paar Bierchen. Die Preise sind echt der Brüller. Mal kostet Corona 4,25 Dollar… mal 8,50 Dollar. Ein System ist nicht wirklich zu erkennen. Egal… wenn man Durst hat, hat man Durst!!
Heute geht es zur Nahrungsaufnahme zur Abwechslung mal zu McDonalds. Der Doppel-Quarter-Pounder ist echt gut… und danach ist man auch pappesatt!! Aber da ich ja auch relativ viel unterwegs bin, ist das Teil auch schnell verdaut.
Eine Fahrt im Rollercoaster im New York New York rundet die Tour ab. Das Shark-Reef im Mandeley Bay ist auch einen Besuch wert!! Ist auf jeden Fall schöner als das Sea-Life in Hannover
Und es gibt natürlich auch immer mal wieder ein Bierchen!!
Das Studio 54 lasse ich heute mal sein… ich betrinke mich an meinem Abschlussabend an der Hotel-Bar! Geil ist es, als ich zwei Tequila bestelle. Tatsächlich 16,50 Dollar will das Kätzchen dafür haben. Vor lachen kann ich mich kaum halten… aber ich denke „na gut“ und gebe ihr 20 Dollar und von dem Rest soll sie halt zum Friseur gehen!!
Aber es ist lustig an der Bar. Man kommt eigentlich mit jedem schnell ins Gespräch (und am nächsten Tag stellt man sich halt wieder neu vor)! Die Bedienung beherrscht einen irren Trick… sie kann 8 Flaschen Bier in ca. 1 Sekunde aufmachen. Das werde ich mal im Denver-Clan ausprobieren!! Ich fürchte zwar, dass ich scheitern werde, aber irgendwas ist ja schließlich immer!!
Irgendwann geht es mit Totalschaden auch ins Bett… Tequila und ich werden in diesem Leben keine Freunde mehr, aber trotzdem kann ich mir ein Grinsen nicht verkneifen!!
7. Tag
Es geht heim… schniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiief!!!
Ich hasse Abschiede – also schnell raus hier!! Bevor wir unseren Rosinenbomber besteigen, gibt es den üblichen Abschluss-Whopper bei Burger King. Lecker das Teil…!! Ein letzter Dollar wird in die Slot-Machine am Flughafen geworfen, bevor es langsam Richtung Heimat geht.
Mit den Flügen klappt auch hier alles wie am Schnürchen. Auf dem ersten Flug kann ich sogar eine Stunde schlafen und die Maschine von Memphis bis Amsterdam ist nur maximal zu einem Viertel gefüllt, so dass ich eine Zweier-Sitzreihe für mich alleine habe. Toll!! So kann ich auch hier ein bisschen die Augen zumachen!
Trotzdem komme ich ein bisschen gerädert in Hannover an. Nadine holt mich ab und bringt mich sicher nach Hause. Etwas wehmütig schließe ich die Türe meiner Wohnung auf und gucke erst einmal, was Bebi und Kartoffel so treiben!! Denen geht’s gut, aber vor dem Käfig sieht es aus… mei`O`mei!!
Es gibt noch ein letztes Becks Gold, bevor ich mich für ein kleines Schläfchen in mein eigenes Bett rolle. Jetzt ist der Urlaub endgültig vorbei.
Fazit und Schlusswort
Natürlich wird mich Las Vegas schnellstmöglichst wiedersehen. Die Stadt ist einfach nur durch, aber jeder weiss ja, dass das die grundsätzlichen Rahmenbedingungen sein müssen, um mich wohl zu fühlen.
Vielleicht habe ich das eine oder andere in meinem Reisebericht vergessen… ganz bestimmt sogar… wir haben nämlich natürlich auch eine Show besucht – die Las Vegas-Show im Planet-Hollywood-Hotel. Echt witzig und gar nicht mal so teuer!! Und wirklich empfehlenswert!!
Zu erwähnen wären natürlich auch die unzähligen mexikanischen Verteiler der Prostituierten-Flyer, die an jeder Ampel zu sechst oder so auf einen warteten.
Insgesamt muss ich sagen, dass ich lots of money für alkoholische Getränke ausgegeben habe… gefolgt von astronomischen Trinkgeldern, aber ich bereue keinen einzigen dagelassenen Dollar.
Eine Woche wollte ich durchdrehen… ich kann sagen:
ich habe es geschafft!!
Das nächste Urlaubsziel wird wohl wieder Las Vegas sein. Dann natürlich wieder im Sommer. Das Wetter war nicht so schlecht… man konnte es wunderbar aushalten. Aber im Sommer ist da natürlich noch mehr los… und die Mädels sind noch luftiger angezogen.
Und ich möchte endlich mal einen Direktflug ausprobieren!!
Das Hooters-Hotel kann ich vorbehaltlos empfehlen, aber vielleicht nehme ich nächstes Mal ein anderes Hotel, aber ich werde mit Sicherheit abends dann mal zum Trinken vorbeikommen. Schließlich ist gleich gegenüber das MGM-Hotel und somit auch das Studio 54.
Und last but not least:
es bleibt dabei: HIER werde ich - WENN ÜBERHAUPT - heiraten!!
In diesem Sinne:
bis zum nächsten Mal!!